Einführung
In Barynt plant dein Team seine Arbeit: jede Aufgabe, jeder Fehler und jede Idee an einem Ort, auf einem Server, den du selbst kontrollierst.

Was ist Barynt?
Barynt ist ein Issue-Tracker. Einfach gesagt: eine gemeinsame To-do-Liste für ein ganzes Team, gebaut für Arbeit mit vielen Beteiligten und vielen beweglichen Teilen. Jede Aufgabe, jede Fehlermeldung und jede Idee wird zu einer Aufgabe (im Englischen Issue), die jemandem gehört, verschiedene Stufen durchläuft (Offen, In Bearbeitung, Erledigt) und ihre ganze Geschichte behält: die Diskussion, die Dateien, wer wann was geändert hat.
Wenn du Jira, Linear oder Trello kennst, findest du dich schnell zurecht. Der Unterschied: Barynt läuft auf deinem eigenen Server. Deine Daten bleiben bei dir, es gibt keinen Preis pro Person, und der Code ist Open Source (MIT).
Für wen ist Barynt?
- Teamleitungen und Führungskräfte sehen, wo es steht, ohne herumzufragen: Dashboards zeigen, was offen und überfällig ist und wo sich Arbeit staut.
- Produktverantwortliche sammeln Ideen und Fehler, sortieren sie und machen daraus einen Plan, dem das Team auf einem Board folgen kann.
- Alle, die die Arbeit machen, bekommen eine klare Liste dessen, was ihnen gehört, eine tastaturfreundliche Oberfläche und einen Posteingang, der sagt, wann etwas von ihnen gebraucht wird.
- Wer den Server betreibt, bekommt einen einfachen Installer, Anmeldung mit dem Firmen-Login und ein klares Protokoll, wer was getan hat.
Du musst kein Entwickler sein, um Barynt zu benutzen. Technisch ist nur die Einrichtung (und der Bereich Integrationen).
Was du damit machen kannst
- Arbeit festhalten. Schreibe Aufgaben mit formatiertem Text, Checklisten, Bildern und Dateien. Zerlege große in Unteraufgaben und verknüpfe zusammengehörige.
- Sie so sehen, wie du sie brauchst. Zeige dieselben Aufgaben als Board, als Liste oder als gespeicherte View mit eigenen Filtern: „meine offenen Fehler“, „alles, was diese Woche fällig ist“.
- Den Fortschritt verfolgen. Jedes Projekt hat ein Dashboard mit Zahlen und Diagrammen, die du selbst anordnen kannst.
- Festlegen, wer was darf. Gib Menschen Rollen von „darf nur lesen und kommentieren“ bis „leitet den Workspace“ oder baue eigene Rollen.
- Auf dem Laufenden bleiben. Ein Posteingang sagt dir, wenn dir etwas zugewiesen wird, du erwähnt wirst oder jemand antwortet, auf Wunsch auch per E-Mail.
- Andere Werkzeuge anbinden. Lass deinen KI-Assistenten Aufgaben anlegen und ändern oder verbinde Skripte und andere Systeme.
So ist diese Anleitung aufgebaut
| Wenn du … willst | Fang hier an |
|---|---|
| Barynt in den ersten zehn Minuten ausprobieren | Erste Schritte |
| Die Begriffe verstehen, die Barynt benutzt | Die Bausteine |
| Täglich mit Aufgaben arbeiten | Barynt benutzen |
| Menschen einladen und Zugriff festlegen | Verwaltung |
| Barynt auf einem Server einrichten | Installation |
| Einen KI-Assistenten oder ein anderes Werkzeug verbinden | Integrationen |
Wie es läuft (für Neugierige)
Barynt ist eine einzelne Webanwendung plus eine PostgreSQL-Datenbank. Zwei optionale Extras machen es angenehmer: Redis (begrenzt, wie oft die API aufgerufen werden darf) und S3-kompatibler Speicher (für Avatare und Anhänge). Der Installer richtet alles auf einem Server ein, samt HTTPS, in etwa fünf Minuten. Für größere Umgebungen gibt es ein Kubernetes-Chart.